CDU im Landkreis Karlsruhe empfiehlt Regierungsbeteiligung

Die CDU im Landkreis Karlsruhe hat sich am Donnerstagabend online mit den Vorsitzenden der Ortsverbände getroffen und den Ausgang der Landtagswahl vom vergangenen Sonntag besprochen und analysiert.

Der CDU-Kreisvorsitzende Daniel Caspary MdEP sowie die Vertreter der Ortsverbände zeigten sich enttäuscht vom Gesamtergebnis der CDU Baden-Württemberg. „Bei allem Ärger über das Gesamtergebnis freuen wir uns aber natürlich sehr, dass wir mit Christine Neumann-Martin, Ulli Hockenberger und Ansgar Mayr in allen drei Wahlkreisen weiterhin einen Abgeordneten stellen und so Landespolitik mit gestalten können,“ so CDU-Chef Caspary.

Mit großer Mehrheit waren die Teilnehmer der Online-Versammlung der Auffassung, dass die Union eine Regierung mit den Grünen anstreben solle. Nur so könne man auch CDU-Inhalte umsetzen – anders als bei einem Gang in die Opposition, berichtet Daniel Caspary. Wobei der CDU Karlsruhe-Land wichtig sei, dass man nicht um jeden Preis regieren wolle. „Die CDU darf sich nicht unter Wert verkaufen und wir vertrauen hier dem Verhandlungsgeschick unseres Landesvorsitzenden Thomas Strobl, der seit Jahren vertrauensvoll mit Ministerpräsident Kretschmann zusammenarbeitet. Für diese Verhandlungen hat er unsere Unterstützung,“ informiert Caspary aus der Sitzung der Ortsverbände.

Klar zum Ausdruck sei bei den CDU-Vorsitzenden im Landkreis aber auch der Wunsch nach Erneuerung und inhaltlicher sowie personeller Neuaufstellung gekommen. „Konkret wurde von zahlreichen Teilnehmern der Versammlung eine Erneuerung und auch Verjüngung der kompletten CDU-Fraktionsspitze im Landtag angeregt,“ so Daniel Caspary abschließend.

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